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Chemiekonzern in Frankfurt/Main

Aufgabe

Optimierung und Neuordnung des Bereichs Abfallmanagement.

Besonderheit 

Der Industriepark Höchst verfügt über eine durch die InfraServ betriebene eigene Abfallentsorgungs-Infrastruktur, mit eigener Wasser- und Schlickaufbereitungs-, sowie Müllverbrennungsanlage. Die Anbindung der Kunden erfolgt teils über Rohrleitungen. Somit bewegt sich der Kunde in einem lokalen Monopol.

Ist-Situation

Die vorherrschende Lösung des Kunden wurde anhand von Entsorgungsverträgen, Rechnungen und Begehungen aufgenommen, strukturiert und um außerperiodische Spitzen gekürzt. Die verdichteten

Fakten wurden dem Kunden präsentiert und zur Prüfung und Freigabe vorgelegt.

Optimierungsansätze

Die Rohrleitungen und der Verbleib der Entsorgungsstoffe auf dem Industriepark stellen unter Umweltaspekten die sicherste Entsorgungsmöglichkeit dar. Somit konnte man konditionelle Vorteile des freien Entsorgungsmarktes, nicht als realisierbares Optimierungspotential in Erwägung ziehen, da die teils toxischen - Entsorgungsstoffe dann auf der Strasse transportiert werden müssten.

Die Optimierung musste somit auf die mit der Abfallentsorgung verbundene Logistik beschränkt werden. Somit wurden Gebindegrößen von Mulden, Tanks und sonstigen Sammelbehältnissen kostenoptimal auf die Bedürfnisse des Kunden angepasst. Die Anschaffung von mehrfachverwendbaren Behältnissen wurde überprüft und wo sinnvoll durchgeführt. Die Abholfrequenzen und -taktung des Entsorgungsdienstleiters wurden optimiert.

Systematik

Es gelang in einem monopolistischen Markt die Kosten durch Optimierung des Leistungsabrufs dramatisch zu beeinflussen, obwohl sich die Preise des Dienstleisters für die jeweilige Einzelleistungen nicht verändert haben.

 

Kundenstatement

„(…) Durch die sinnvolle Anpassung von Entsorgungsprozessen, Gebindegrößen und Frequenzen und Verhandlungen mit Anbietern, wurde im Bereich der festen Abfälle eine Einsparung von über 40% erreicht. (…)”

Projektdauer

ca. 4 Monate mit 4 Besprechungen beim Kunden a' 1,5 Stunden

Zahlen/Fakten

Einsparungen von über 40% im Bereich der festen Abfälle, Schaffung von Transparenz der Kostenentstehung und zukunftsorientierte Gestaltung des Abfallkonzeptes