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September 2017:

Frachtraten in der Transportlogistik ziehen in nahezu allen Bereichen massiv an

Hamburg – So erhöhen alleine im Bereich der Straßentransporte (Sammel-Stückgut) namhafte Dienstleister ab dem 01.10.2017 die Frachtraten um bis zu 6%. Auf dieses Zeichen hat die Branche gewartet. Die Zeiten der günstigen Frachtraten sind zunächst vorbei.

Als Rückmeldung aus dem Markt erfahren wir von unseren Kunden, dass im Rahmen von aktuellen Ausschreibungen viele Dienstleister keine Angebote mehr abgeben. Oft wird dies mit dem extrem hohen Aufkommen begründet. Viele Anbieter können es sich inzwischen aussuchen, für wen sie tätig sind. Dazu passt der O-Ton eines Vertriebsvorstands eines großen Logistikunternehmens wie folgt: „Es geht nicht darum, Kunden zu gewinnen, sondern um die Frage, für welchen Kunden wir demnächst nicht mehr fahren.“

Dazu passend hier ein Auszug aus der DVZ vom 24.08.2017:

„Schenker hat den Stein ins Rollen gebracht. Nachdem die Speditionstochter der Deutschen Bahn am Dienstag angekündigt hat, zum 01. Oktober 2017 ihre Preise im Landverkehr um durchschnittlich 6 Prozent zu erhöhen, ziehen die anderen Branchenschwergewichte nun nach. DSV Road teilte am Mittwoch mit, zeitgleich dieselbe Erhöhung durchsetzen zu wollen. Diese betrifft bei beiden Unternehmen sowohl die Stückgut- als auch die Ladungsverkehre. Bei DSV kommen „ja nach saisonaler Lage mögliche Zuschläge bei Stückgutsendungen“ hinzu. Auch andere Top-Ten-Player im Güterkraftverkehr werden wohl zeitnah an der Preisschraube drehen. „Wir werden uns mit der Frage möglicher Preisanpassungen auseinandersetzen müssen“, sagte Dachser-CEO Bernhard Simon der DVZ. Diese würden dann kundenindividuell umgesetzt. Bei Hellmann hieß es auf Anfrage dieser Zeitung, dass über Preiserhöhungen nachgedacht werde. Die genaue Höhe stehe aber noch nicht fest.“
(Quelle: DVZ, Sebastian Reimann)

 

Wir sehen vor diesem Hintergrund gerade eine steigende Nachfrage in unserem Beratungsbereich Transport und Logistik. Von betroffenen Kunden erhalten wir verstärkt Anfragen und Mandate, um die angekündigten Preiserhöhungen abzufangen oder zumindest abzumildern.

Sollte auch ihr Unternehmen von Preiserhöhungen betroffen sein, so kommen Sie mit uns ins Gespräch. Wir beraten Sie gern.